
Die klassische e-Zigarette im Aufbau
Rund ein Viertel der bundesdeutschen Bevölkerung raucht Tabak-Zigaretten. Die meisten tun es mit einem schlechten Gewissen, weil zunehmend bekannt wird, wie schädlich Tabak-Rauch ist und welche schlimmen Folgen das Rauchen nach sich ziehen kann.
Zudem üben Verwandte, Bekannte, Freunde, Ärzte, usw., Druck auf die Raucher aus. Dennoch ist die Nikotin-Sucht eine starke Sucht und Nikotin macht von der Geschwindigkeit her gesehen so rapide abhängig wie Heroin, obwohl die Folgen nicht so schnell zu sehen sind. Für viele, die nicht einfach aufhören können oder wollen, klingt die e- Zigarette als Alternative deshalb verlockend, wobei aber auch viel Skepsis mitschwingt.
Kann eine elektrische Zigarette funktionieren und wenn ja, wie? Das fragen sich manche Interessenten, wobei mangelnde Aufklärung der eigentliche Hintergrund ist. Denn die elektrische Zigarette ist ein noch eher unbekanntes Phänomen, das man auf den Straßen (noch) nicht sieht.
Entwicklung einer alternative zur Tabakzigarette

Es musste eine Alternative zur Tabakzigarette her
Aufgrund des zunehmenden Drucks hat der US-amerikanische Tabakkonzern Reynolds 1996 die erste elektrische Zigarette als Prototyp entwickelt.
Hintergrund war, dass mit der Entwicklung der elektrischen Zigarette dem Raucher eine Alternative, eine „gesündere“ Zigarette angeboten werden sollte. Denn bereits in den 90er Jahren war absehbar, dass der Druck auf Konzerne und Raucher steigen würde. Das Prinzip der elektrischen Zigarette ist dabei das folgende: Wissenschaftlich steht fest, dass die meisten krebserregenden Stoffe beim Rauchen durch den Verbrennungsprozess generiert werden.
Durch elektrische Zigaretten, die auf Dampf basieren, soll die Entstehung der krebserregenden Substanzen vermieden werden. Das in elektrischen Zigaretten enthaltene Gemisch verbrennt dabei nicht, sondern verdampft.
Somit ist eine Nikotinaufnahme bei deutlich vermindertem Risiko möglich, auch wenn sich herausstellen sollte, dass auch der Dampf der elektrischen Zigarette nicht unschädlich ist. Deswegen ist die e-Zigarette als Alternative denkbar. Diesbezüglich hat sich das Klima deutlich geändert und es sind mittlerweile verschiedene elektrische Zigaretten erhältlich. Fast alle basieren auf dem Prinzip des Verdampfens.
Vorteile des Verdampfens bei der elektrischen Zigarette
Dieses Prinzip hat nicht nur den Vorteil, dass es keine krebserregenden Stoffe generiert, der Dampf ist außerdem leicht flüchtig und bleibt nicht haften. Auf diese Art werden Menschen, die sich in den gleichen Räumlichkeiten wie Raucher aufhalten, weder durch den Geruch belästigt noch müssen sie gesundheitsschädliche Stoffe einatmen.
Insofern gesehen ist die e-Zigarette eine Alternative . Auch wenn derzeit untersucht wird, ob der beim e-Rauchen entstehende Dampf nicht doch krebserregende Stoffe erzeugt, so ist anzunehmen, dass die elektrische Zigarette weit weniger schädlich ist als die Tabakzigarette. Das Risiko ist schon jetzt als wesentlich geringer einzustufen als das Tabakrauchen, denn eine durchschnittliche Zigarette beinhaltet über 4.000 verschiedene Giftstoffe.
Die e- Zigarette als Alternative weist dieses Gefahrenpotenzial nicht auf. Sie stinkt nicht, belästigt niemanden, verursacht keinen Müll, ist gesundheitsschonender, kostengünstiger und befriedigt dennoch die Bedürfnisse des Rauchers. All diese positiven Faktoren sollten davon überzeugen, dass die e-Zigarette als Alternative Rauchen zu sehen ist.

